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Der weibliche Aspekt des Lebens

  • Autorenbild: Sevda
    Sevda
  • 23. Feb.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Tagen

Weibliche Kraft

Liebste Seelen,


dieses Thema ist sehr emotional für mich und liegt mir daher persönlich besonders am Herzen, denn ich weiß heute, dass die weibliche Kraft in mir während meiner Jugend ziemlich aus dem Gleichgewicht geraten ist und mein Selbstwert damit förmlich zu Bruch ging. Ich hatte als Kind niemals ein Thema mit meinem Gewicht oder dem Aussehen. Im Gegenteil, ich war ziemlich zufrieden mit mir, denn ich hinterfragte mich nicht! Ich war eben so, wie ich war und gut. Ich mochte es, ein Mädchen zu sein. Liebte Pferde, spielte mit Puppen und konnte die göttlich geistigen Welt sogar physisch sehen. Ich redete oft mit den Einhörnern, Feen, Elfen und Kobolde (die übrigens ziemlich viel Unsinn im Kopf hatten 😉) und spielte mit meiner imaginären besten Freundin Nancy, da ich sonst keine Geschwister hatte, mit denen ich sonst hätte spielen können.


Angefangen mit meiner Periode, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, "schmutzig" zu sein. Ich erinnere mich noch gut daran, wie peinlich es mir war, meiner Mutter davon zu erzählen und wie sehr ich heimlich nachts weinte, da ich mich plötzlich so fremd gefühlt hatte in meinem Körper. In der südländischen Kultur, in die ich hineingeboren wurde, galt die Periode und generell die Sexualität an sich sowieso als absolutes Tabu Thema und man redete nicht darüber - schon gar nicht mit dem Vater oder mit den Brüdern! Wenn ich heute so darüber nachdenke, ist das Ganze echt pervers und traumatisierend, denn es ist doch das Normalste der Welt und gehört zum Mensch-sein dazu, wie das Essen und Trinken. Hier begann für mich der erste große Selbstwerteinbruch in meinem Leben.


Später, als Teenagerin, verglich ich mich oft mit irgendwelchen künstlichen Stars und Sternchen, die angeblich hübscher, schlanker und attraktiver waren, als ich (zumindest glaubte ich das damals felsenfest). Ich hatte oft das Gefühl, nicht gut genug neben ihnen zu sein, so, wie ich aussah, wie ich sprach, wie ich gebaut war. Ich war daher ziemlich hart zu mir selbst, lieblos, gefühllos, kalt und perfektionistisch. Wenn ich in den Spiegel blickte, sah ich eine einzige Großbaustelle. Ich war nur noch verzweifelt und wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte, zu "reparieren". Hier geschah der zweite große Selbstwerteinbruch in meinem Leben. Ich dachte damals oft, dass es Männer bestimmt einfacher hatten im Leben und dass man sie nie so sehr kritisierte, wie uns Frauen. Sie konnten einfach so sein, wie sie sind - wir Frauen jedoch mussten immer irgendetwas an uns optimieren. Penibel auf das Aussehen und auf die Ernährung achten. Vollzeit arbeiten gehen. Kinder kriegen und groß ziehen. Haushalt schmeißen und dabei auch noch sexy, attraktiv und verführerisch für den Mann sein. Immer bereit, wenn er will.


Ich war enttäuscht von der Unfairness.

Ich war enttäuscht vom Frau sein.

Ich war enttäuscht von der gesamten Menschheit.

Und ich war enttäuscht vom Leben selbst.

Ich war enttäuscht von Gott.


Zum ersten Mal in meinem Leben bereute ich es, jemals inkarniert zu sein - vor allem als Frau. Ich war absolut dissoziiert von mir selbst. Lebte und kritisierte mich munter so vor mich hin. Hatte keine Verbindung mehr zu meiner Weiblichkeit, geschweige denn zur Erdenmutter Gaia, und ich fühlte mich gefangen in meinem Körper. Ich sah zwar aus wie eine Frau, verhielt mich auch wie eine Frau aber fühlte mich nicht wie eine Frau, geschweige denn überhaupt als Mensch.


Als meine innere Weiblichkeit aus den Gleichgewicht fiel, fiel auch ich aus mir selbst heraus. Es war in mir alles nur noch kalt, rational und funktional. Meine ganzen Emotionen packte ich in eine große Tonne und verstaute sie tief tief in mein Unterbewusstsein, mit sieben Siegeln und hundert Mauern drum herum. Ich hatte nicht die Kraft dafür, mich zusätzlich auch damit noch zu befassen.


Jahre zogen dahin und ich existierte einfach. Ohne tiefere Ziele, ohne tiefere Wünsche, ohne sexuelle Freuden oder jedweder Freude am Frau sein überhaupt. Ein graues, oberflächliches und gefaketes Leben mit etlichen falschen Rollen und "Ich bin ok und mir geht´s prima"-Masken.


Versteht mich nicht falsch. Ich hatte zu der Zeit auch schöne Beziehungen und habe immer wieder versucht, das Weibliche zu genießen, aber es fühlte sich alles nicht innig und tief genug an. Nicht so, wie mein tiefstes Innerstes es gerne gewollt hätte. Meine wahre innere Weiblichkeit war nie weg, jedoch so tief vergraben im Kellerloch meines Unterbewusstseins, dass ich selbst nicht mehr herankam und mich ausgesperrt hatte ohne Schlüssel.


Doch jetzt zum schönen Teil meiner Lebensgeschichte: Ich fing an, mich immer wieder zu fragen, wer ich bin und was ich hier überhaupt soll? Warum das Ganze hier? Was bringt das? Hätte man sich die Inkarnation nicht auch einfach total sparen können? Schließlich war es in der göttlich geistigen Welt viel schöner und daran erinnerte ich mich ganz genau - bis heute.


Diese Fragen pochten immer lauter in meinen Gedanken, bis ich sie nicht mehr wegignorieren konnte. Es machte mich förmlich Irre! Ich wollte die Wahrheit wissen und das WARUM für mich beantwortet haben!

Dies brachte mich auf die Suche nach dem wahren Schöpfer/Gott/Allvater, denn wir hatten da was zu klären! Je mehr ich mich mit dem Schöpfer und dem Universum beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass ICH aus dem Gleichgewicht geraten war. Daran war niemand im Außen Schuld, auch Gott höchstpersönlich nicht. Das war meine eigene lieblose Schöpfung, für die ich Verantwortung zu tragen hatte. Ich beschäftigte mich daher intensiv mit der Polarität auf dieser Erde und erkannte durch die kosmischen Gesetze: Wie im Kleinen, so im Großen. Alles ist in perfekter Balance und hält sich die Waage. Wenn man an dem Kräfteverhältnis zwischen dem weiblichen und männlichen Prinzip etwas verändert, gerät alles in Disharmonie. Dies geschah in meinem Inneren - also im Kleinen. Und es geschah auch in der Welt als Spiegelung des Kollektivs - also im Großen. Die Ursache liegt immer im Geist. Die Welt ist anschließend die Wirkung dessen. Also musste ich folglich zurück in meinen eigenen Geist, zum Anbeginn des Themas "Frau sein", wo schließlich die Ursache des Traumas lag. Die Reise war ein ständiger Tanz am Abgrund des Lebens. "Leben am Limit" würden die Jugendlichen heute wohl dazu sagen. ABER: Ohne diese Reise zu mir selbst, zu meiner Weiblichkeit, zu meinen inneren Mauern und Schatten, hätte ich NIEMALS den Weg zu Gott gewagt. Ich wäre niemals so tief in mich gegangen, um die inneren Mauern und Schatten nach all den Jahren zu heilen. Alles loszulassen, was ich NICHT BIN und zurückzukehren zu meinem wahren ICH BIN. Darum ist es mir so wichtig, dass wir unsere weibliche Kraft wieder entfachten. Ein jeder Mensch trägt sie in sich, egal ob Mann oder Frau und wir brauchen beides, um in Balance zu kommen. Yin und Yang tanzen ewig in der Liebe miteinander. NICHT in der Dualität, sondern in der Polarität. Dort, wo Mutter und Vater verschmelzen, dort entsteht das Kind.

Dort, wo Mutter ERDE und Vater SONNE verschmelzen, dort entsteht das CHRISTUSKIND.

Tief in unseren unantastbaren Herzen.


Ich habe das heute wahrlich erkannt und ja, auch ich habe noch meine Themen hier in dieser falschen Matrix, aber sie heilen - gemeinsam mit der Menschheit. Und das ist unendlich schön.


Heute liebe ich meine Weiblichkeit von Tag zu Tag immer mehr.

Danke, dass ich mit euch allen hier, die ihr inkarniert seid mit mir und das hier lest, heilen darf.

Ich danke euch.

Ich danke DIR!


Das nächste Thema der Zoom- und Präsenzveranstaltungen ist daher die Befreiung des weiblichen ICH BIN.

Weitere Infos dazu findet ihr hier: Befreiung des weiblichen ICH BIN | Lichterherz.com

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